Projektbeispiel:
Neubauniveau im Bestand
Mehrfamilienhaus mit Holzpelletheizung

Beschreibung:

Dieses Haus mit 4 Wohneinheiten wurde 1965 errichtet und Anfang der siebziger Jahre durch einen großen gewerblichen Anbau erweitert. Es gab außer einer dünnen Dämmschicht in der Decke zum Dachboden keinerlei Wärmedämmung. Im Laufe des Jahres 2005 wurde die Außenhülle grundlegend saniert. Das Wohngebäude wurde mit einem Kredit des KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogrammes auf Neubauniveau gemäß Energieeinsparverordnung gedämmt, sodass ein Tilgungszuschuss in Anspruch genommen werden konnte.

Grunddaten Wohngebäude:

Beheizte Wohnfläche: 340,2 m2
Rechnerische Nutzfläche gemäß ENEV: 378,4 m2
Jahres-Heizwärmebedarf vor der Sanierung: 183,4 kWh/(m2a)
Jahres-Heizwärmebedarf nach der Sanierung: 91,1 kWh/(m2a)
spezifischer Transmissionswärmeverlust vor der Sanierung: 1,01 W/(m2K)
spezifischer Transmissionswärmeverlust nach der Sanierung: 0,48 W/(m2K)
Jahres-Primärenergiebedarf nach der Sanierung: 53,2 kWh/(m2a)

Grunddaten Anbau:

Der Anbau wird nur auf niedrige Temperaturen beheizt.
gewerbliche Nutzfläche: ca. 400 m2
spezifischer Transmissionswärmeverlust vor der Sanierung: 1,04 W/(m2K)

Wärmedämmung:

Außenwände Wohnhaus: 12 cm WLG 035
Außenwände Anbau: 10 cm WLG 040
Decke zum Dachboden: 10 cm WLG 040
Fenster: UG = 1,1 W/(m2K), teilweise UG = 0,9 W/(m2K)
weitere Detailverbesserungen (Glasbausteine im Treppenhaus entfernt, Loggia neu aufgebaut, Eingangstür, etc.)

Haustechnik:

vor der Sanierung: zwei Kessel mit je 85 kW Leistung
nach der Sanierung:
Holzpelletkessel mit 48 kW Leistung
Pufferspeicher mit 850 l Inhalt
Brauchwasserspeicher mit 300 l Inhalt
Beheizung des Anbaus über 4 Lufterhitzer, die an den Pelletkessel angeschlossen sind

Fotos: (bitte anklicken !)


Ursprünglicher Zustand

Während der Bauarbeiten

Nach der Sanierung

Holzpelletkessel

Pufferspeicher und Brauchwasserspeicher

Pelletlager